Der Stuttgarter Oberbürgermeister spricht sich gegen die Einrichtung im Stadtgebiet aus, doch das Land bestimmt. Am Verhandlungsergebnis gibt es Kritik.
Stuttgarts Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU), hat am Freitag die Vereinbarung mit dem von der CDU geführten Landesministerium für Justiz und Migration zum Aufbau einer Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (Lea) unterschrieben. Die Einrichtung im Stadtbezirk Weilimdorf soll im Regelbetrieb bis zu 1300 Menschen aufnehmen. Im Notfall gibt es weitere 500 Plätze. Die Menschen wohnen dort nicht auf Dauer, sondern werden auf Kommunen im Land verteilt. Als letzter formaler Akt steht der Beschluss des Ministerrates aus, er könnte am 18. November erfolgen.
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