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Mit Feuerwerk und Fackeln ins Jahr 2011

WANGEN: „Mattenspringer“ ziehen beim Fackellauf eine positive Resonanz

  Den beiden erfahrenen Hündinnen Ronja und Wuschel folgten die Teilnehmer des neunten Wangener Fackellaufs.Foto: Beier
 

Den beiden erfahrenen Hündinnen Ronja und Wuschel folgten die Teilnehmer des neunten Wangener Fackellaufs. Foto: Beier

 
(nab) - Beim neunten Silvesterfackellauf stimmten sich wieder zahlreiche Besucher aus Wangen und Umgebung auf die letzte Nacht des Jahres ein. Von der Wangener Kelter aus zog die Fackelprozession durch den Ort bis zum Generationenzentrum Kornhasen. Wegen Schnee und Eis war die Strecke entlang der Wangener Höhe nicht begehbar.

„Da ist der Flecken auf den Füßen“, freute sich Bezirksvorsteherin Beate Dietrich über die rege Teilnahme. „Ich genieße die besondere Atmosphäre, die bei der Wanderung durch die verschneite Winterlandschaft entsteht.“ Mit einer roten Fackel in der einen und einer dampfenden Tasse in der anderen Hand warteten Hunderte Besucher auf den Startschuss für den traditionellen Silvesterfackellauf. Um der Kälte vorzubeugen, wurden die Gäste mit ausreichend Kinderpunsch und Glühwein versorgt.

Den Mattenspringern - die aktiven Herren des VfL Wangen - war es auch im Jahr 2010 gelungen, viele Teilnehmer für den Fackellauf zu mobilisieren. Entsprechend zufrieden zeigten sich Abteilungsleiter Rolf Jänig und Mitorganisator Norbert Klotz: „Der Fackellauf ist für uns ein Höhepunkt kurz vor Jahresende. Besonders Familien mit Kindern sind davon begeistert. Die positive Rückmeldung ist das größte Lob für uns.“ Für die Kleinen sei es das Größte, mit der eigenen Fackel durch den Ort zu wandern, um danach das Feuerwerk zu bestaunen.

Gegen 18 Uhr drängten die Besucher nach draußen, eine Fackel nach der anderen erleuchtete die Ulmer Straße. Die Prozession nahm Gestalt an und wartete auf die Alphadamen Ronja und Wuschel. Das Hundegespann begleitet die Fackelträger seit drei Jahren. „Unsere erfahrenen Zugtiere sind zum Publikumsmagneten geworden“, sagte Barbara Stock-Edinger. So liefen die Hunde voraus, die Teilnehmer hinterher.

Zum ersten Mal in den neun Jahren musste die Alternativroute durch den Ort eingeschlagen werden. Schnee und Eis hatten den Weg hinauf zur Wangener Höhe unbegehbar gemacht. Bei klarem Nachthimmel erreichte der Lichterzug das Generationenzentrum Kornhasen. Mattenspringer Wolfgang Berkelfeld zündete gegen 19 Uhr das Brillantfeuerwerk, das den Höhepunkt des Abends darstellte. Rund sieben Minuten lang erhellte das Feuerwerk die Nacht und zeichnete bunte Bilder in den Himmel.

„Die Veranstaltung ist quasi die Feier vor der Feier. Hier kann man sich auf die lange Nacht einstimmen“, sagte Besucherin Claudia Mey aus Stuttgart. „Der Silvesterfackellauf ist für mich zu einer Tradition geworden. Für 2011 nehme ich mir vor, diese auch weiterhin zu pflegen.“

Nachdem die letzte Rakete gezündet worden war, löste sich der Zug nach und nach auf, dann ging ein jeder dem Jahr 2011 entgegen.

 

Artikel vom 03.01.2011 © Eßlinger Zeitung

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