Sechs Finalisten für Buchpreis
Frankfurt (dpa) - Im Wettbewerb um den besten deutschsprachigen Roman des Jahres stehen die sechs Finalisten fest. Für den Deutschen Buchpreis nominierte eine Jury „Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams von Prag“ von Jan Faktor, Thomas Lehrs „September. Fata Morgana“, Melinda Nadj Abonjis „Tauben fliegen auf“, Doron Rabinovicis „ Andernorts“, Peter Wawerzineks „Rabenliebe“ und Judith Zanders „Dinge, die wir heute sagten“. Der Sieger wird am 4. Oktober, dem Vorabend der Frankfurter Buchmesse, bekanntgegeben.
„Poetisch, komisch, experimentell“ - das teilen nach den Worten von Jury-Sprecherin Julia Encke die sechs sehr unterschiedlichen Bücher. Nicht nominiert für die Finalrunde wurden der neue Roman von Martin Mosebach („Was davor geschah“) und Hans- Joachim Schädlichs Buch „Kokoschkins Reise“. Beide gehören zu den prominentesten Autoren der 20 Titel umfassenden Vorauswahl.
Der Deutsche Buchpreis, vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels organisiert, wird zum sechsten Mal vergeben. Für die mit insgesamt 37 500 Euro dotierte Auszeichnung haben die deutschsprachigen Verlage fast 150 Neuerscheinungen eingereicht. Der Sieger-Roman hat es in den vergangenen Jahren regelmäßig auf die Bestsellerliste geschafft. 2009 ging der Preis an Kathrin Schmidt („Du stirbst nicht“).



Artikel kommentieren