Fresken in Sixtinischer Kapelle gefährdet
Rom (dpa) - Schlechte Luft durch die Besucherströme in der Sixtinischen Kapelle gefährdet den Zustand der berühmten Fresken. Zuviel Feuchtigkeit und Wärme sowie Smog und Staubpartikel seien schädlich für die Kunstwerke, warnte Antonio Paolucci, Direktor der Vatikanischen Museen. Zwar gebe es eine Filteranlage, um für reine Luft und konstante Temperaturen zu sorgen, diese sei jedoch wegen Überlastung unzureichend geworden. Eine „Entstaubung“ habe erste bedenkliche Anzeichen an den Fresken sichtbar gemacht. Bis zu 25 000 Besucher besichtigen die „Cappella Sistina“ täglich, rund vier Millionen im Jahr - Tendenz steigend. In der Kapelle, in der bis heute der Papst gewählt wird, sind neben Michelangelos „Jüngstem Gericht“ und der „Schöpfungsgeschichte“ auch weitere Fresken großer Renaissance-Künstler zu sehen.



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