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Ärzte fühlen sich als Verlierer der Honorarreform

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Ärzte im Südwesten sehen sich als Verlierer der Honorarreform. „Vom bundesweit verteilten Honorarplus für die niedergelassenen Ärzte von über drei Milliarden Euro ist nichts in Baden-Württemberg angekommen“, sagte der Landeschef der Kassenärztlichen Vereinigung, Achim Hoffmann-Goldmayer, heute in Stuttgart. Der Honorarumsatz pro Arzt im Südwesten sei vielmehr um 3,6 Prozent gesunken. Dagegen hätten Mediziner in anderen Bundesländern einen Zuwachs von bis zu 23 Prozent verbucht. In der Kassenärztlichen Vereinigung sind 16 500 niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten organisiert.

 

Artikel vom 30.07.2010 © Eßlinger Zeitung

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