Schülercafé soll den Marktplatz beleben
NEUGEREUT: Arbeitskreis „Kinder und Jugendliche“ will Ortsmitte beim Treffpunkt aufwerten
(if) - Die Soziale Stadt Neugereut kommt gut voran seit dem Start vor einem Jahr. Darüber berichteten die Stadtteilmanagerinnen
Ute Kinn und Claudia Peschen im Bezirksbeirat. Der Arbeitskreis „Kinder und Jugendliche“ der Sozialen Stadt Neugereut hat
indes in seiner letzten Sitzung verschiedene Projekte beraten, darunter die Einrichtung eines Schülercafés auf dem Marktplatz.
Der Spielecontainer ist ein Wunsch des Jugendhauses aus dem Kinderforum. So ein Container kostet einschließlich Ausstattung mit Regalen und Geräten rund 14 000 Euro. Eine Projektgruppe wurde gegründet, die eine Ideenliste zur Finanzierung des Containers vorbereitet.Das andere Projekt betrifft die Einrichtung eines Schülercafés für alle Generationen ab sechs Jahren aufwärts. Dort sollen Jugendliche qualifiziert werden. Es soll eine Betreuung geben. Der Marktplatz soll dadurch belebt werden. Das Café soll eine Außengastronomie haben. Optimaler Standort sei der jetzige Treffpunkt. Bauliche Mängel müssten behoben werden, etwa, dass es dort nicht behindertengerecht ist. Das Café soll „Café Treffpunkt“ heißen. Die mobile Jugendarbeit hat in der Vergangenheit bereits ein Konzept ausgearbeitet, auf das aufgebaut werden kann. Die Idee soll in den Masterplan mit aufgenommen werden.Für einen Unterstand in der Seeadlerstraße wurden vier Büros angeschrieben und drei Angebote erstellt. Zwei Büros werden zum Gespräch eingeladen. In den Herbstferien soll der Unterstand gebaut werden. Jugendliche werden an der Planung und möglichst auch am Bau mitwirken. Was eine Sanierung der Arche betrifft, des Stadtteilbüros der Mobilen Jugendarbeit in der Lüglensheidestraße, so werden hier Verbesserungen insbesondere in den Außenanlagen gewünscht, die in den Masterplan eingebracht werden sollen. Ein Wunsch ist Kunstrasen als Belag. Die Tischtennisplatten sollen erneuert werden, sowie eine Beleuchtung an den Anlagen. Das nächste Treffen des Arbeitskreises „Kinder und Jugendliche“ findet am Dienstag, 5. Oktober um 17 Uhr in der Arche statt. Im Bezirksbeirat zogen Peschen und Kinn eine positive Bilanz des ersten Jahres der Sozialen Stadt in Neugereut. Sie äußerten sich zufrieden mit der Bürgerbeteiligung, die sie auch im Bereich der Migranten weiter ausbauen möchten.Am 17. Juni vergangenen Jahres war das Stadtteilbüro beim Ladenzentrum eröffnet worden, das bis heute regen Zulauf erhält. Beim Stadtteilspaziergang waren 70 Teilnehmer dabei, 100 Teilnehmer zählte das Stadtteilmanagement bei den drei Zukunftswerkstätten. Aus den Ergebnissen des Kinderforums, das am 18. März stattfand, entsteht eine Ausstellung, die ab 1. Oktober in der Stadtteilbücherei zu sehen sein wird.Seit Dezember vergangenen Jahres gibt es nun vier Arbeitskreise mit Sprechern. Um die Zeit begann die Projektarbeit. Der Baggerbiss für die Umgestaltung des Spielplatzes Seeadlerstraße konnte vor kurzem gefeiert werden. Jetzt soll noch ein Unterstand für 230 000 Euro gebaut werden, über das Projekt „Stärken vor Ort“. Im vergangenen Jahr wurden 17 Projekte von „Stärken vor Ort“ umgesetzt, in diesem Jahr waren es 15 Projekte, berichtete Kinn. In ihrem Ausblick betonte die Stadtteilmanagerin, dass der Masterplan für die öffentlichen Wege erstellt werden soll. Der Arbeitskreis zwei ist mit der Standortsuche für das Bürgerhaus beschäftigt, einer Machbarkeitsstudie und Workshops. Der Arbeitskreis vier ist mit der Einzelhandelsstudie betraut und in die Vorbereitungen zum Festjubiläum 40 Jahre Neugereut eingebunden. Auch soll der Aufbau der Tauschbörse Neugereut unterstützt und weiter voran getrieben werden.


