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Ampelschaltung am Uff-Kirchhof verbessern

BAD CANNSTATT: Bezirksbeirat befürwortet Antrag der SPD

  Am Uffkirchhof wird eine bessere Ampelschaltung gefordert.Foto: Frey
 

Am Uffkirchhof wird eine bessere Ampelschaltung gefordert. Foto: Frey

 

(if) - Die Polizei hat dem Bezirksbeirat ihren Verkehrsunfallbericht vorgelegt, jedoch keine Unfallschwerpunkte festgestellt, lediglich Häufungen von Unfällen an bestimmten Bereich in Bad Cannstatt. Am Uffkirchhof fordert der Bezirksbeirat eine bessere Ampelschaltung für Fußgänger.

SPD-Bezirksbeirat Stefan Conzelmann stellte den Antrag, dass die Fußgängerampel am Uffkirchhof besser geschaltet werden soll, dort gebe es zu lange Wartezeiten für die Fußgänger. Dabei solle beachtet werden, dass zwei Schulen in der Nähe seien. Diese Ampel sei schlecht auf die Straßenbahn abgestimmt. Auch CDU-Bezirksbeirat Walter Opfermann stimmte Conzelmann zu, dass die Ampel an der Stelle für die Fußgänger sehr problematisch sei von der Schaltung her und verwies auf die vielen gebrechlichen Leute, die sie benutzten. Der Bezirksbeirat stimmte dem Antrag einstimmig zu.Im Bezirksbeirat gab die Polizei eine Bilanz über die Verkehrsunfälle im vergangenen Jahr. Ein Bereich, in denen es häufiger kracht, ist das Cannstatter Carré. Dort gab es im vergangenen Jahr 19 Verkehrsunfälle, elf Unfälle seien Vorfahrtsunfälle gewesen, dass Autofahrer in den Kreisverkehr fahren und nicht die Vorfahrt beachten. In der Neckartalstraße gab es 2009 insgesamt 13 Unfälle zwischen der Volta- und der Löwentorstraße, darunter Auffahrunfälle vor der Ampel und ein Wendemanöver in der Voltastraße. Dabei ist es zu einem Zusammenstoß mit einer Stadtbahn gekommen. Die Probleme mit Wendemanövern gibt es laut Polizei in der ganzen Stadt.In der Wilhelm-/Brunnenstraße/Spreuergasse ist es zu sieben Unfällen gekommen, vor allem Abbiegeunfälle. In dem Bereich war ein Kreisverkehr angedacht. Dieser wird nun nach den Worten von Bezirksvorsteher Thomas Jakob nicht verwirklicht, weil die Verkehrsmenge dort zu hoch sei. In der Waiblinger/Taubenheimstraße zählte die Polizei 2009 sechs Unfälle, vor allem Auffahr- und Abbiegeunfälle. Hier besteht nach Ansicht der Polizei kein zwingender Handlungsbedarf. Brigitte Schreiner (Bündnis 90/Die Grünen) fragte nach einem Unfall in der Waiblinger Straße, an der ein grünes Männchen aufgestellt wurde. Die Polizei erklärte, dass solche Männchen bei jedem Fußgängerunfall aufgestellt werden.

 

Artikel vom 28.07.2010 © Eßlinger Zeitung

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Leser-Kommentare (1)

-› Artikel kommentieren

29.07.2010 13:56 von Caberu

Die Ampelschaltung am Uff-Kirchhof mit ihren langen Schaltzeiten und ihrer schlechten Abstimmung sorgt schon seit langem für Ärger. Oft sehe ich, dass Schüler lange auf Grün warten, dann aber doch bei Rot losrennen, weil ihre Stadtbahn kommt und sie diese nicht verpassen wollen. In der anderen Gehrichtung ist es eine Herausforderung zu warten, während kein Auto kommt, und sich von anderen Fußgängern, die bei Rot gehen, auslachen zu lassen. Das führt vor allem bei älteren Leuten und bei Kindern zu fatalen Fehlentscheidungen, weil dann doch plötzlich wieder Autos mit (oft zu) hoher Geschwindigkeiten nahen.


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