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Bau für Siedlerschuppen ist genehmigt

STEINHALDENFELD: In Kürze beginnen die Bauarbeiten auf dem Gelände im Zuckerleweg

  An dieser Stelle soll bald der neue Siedlerschuppen gebaut werden. Die Baugenehmigung ist da.Foto: Frey
 

An dieser Stelle soll bald der neue Siedlerschuppen gebaut werden. Die Baugenehmigung ist da. Foto: Frey

 

(if) - Die Siedlergemeinschaft in Steinhaldenfeld freut sich. Ein erster wichtiger Schritt ist geschafft: „Wir haben die Baugenehmigung für den neuen Siedlerschuppen“, erklärt Günter Roder, Vorsitzender der Siedlergemeinschaft.

Einzig der Rote Punkt fehlt noch. Bald wollen die Siedler mit den Bauarbeiten in der Zuckerbergstraße beginnen. Der alte Siedlerschuppen ist längst abgebrochen worden (wir berichteten). Die Gerätschaften sind ausgelagert. In den letzten Wochen und Monaten lagerten genehmigt Baumaterialien und Fahrzeuge auf dem Gelände, auf dem jetzt bald gebaut werden soll. „Diese Baumaterialien werden in Kürze weggeräumt“, kündigt Roder an. Noch in diesem Jahr soll dann mit dem Neubau des 16 Meter langen und acht Meter breiten Hauses begonnen werden, das etwa 120 Quadratmeter pro Stockwerk umfassen soll und im Gegensatz zum vorherigen Gebäude statt aus Holz jetzt aus Stein gebaut wird. Das Haus wird zudem einen Keller mit Lagerräumen haben. Im Erdgeschoss wird im neuen Gebäude die Küche untergebracht. Dort ist die Mosterei und ein Raum für die Brennerei sowie ein schmaler Aufenthaltsraum geplant. Oben auf dem Neubau ist ein Pultdach vorgesehen. Diese Bauform bedeutet, dass eine Dachfläche zur Straße geneigt ist. Das Haus wird zudem Holzschiebeläden haben. Auf der anderen Seite des Daches hoffen die Siedler, dass sie ein Fenster einbauen können. Unter dem Dach soll der Maibaum gelagert werden, der stets auf dem Marktplatz am Ladenzentrum in Steinhaldenfelds Ortsmitte aufgestellt wird. Die Siedler rechnen mit einer Bauzeit für den neuen Schuppen von etwa drei bis vier Monaten. Roder möchte zudem auch energietechnisch etwas verbessern und gerne 60 Prozent der Heizenergie aus Sonnenenergie mit Kollektoren gewinnen. Doch das müsse noch besprochen werden, so der Vereinsvorsitzende. Der Abriss des alten Siedlerschuppens und der Neubau des Hauses kosten nach Angaben der Siedlergemeinschaft insgesamt rund 254 000 Euro. „Wir werden nicht gleich alles fertig machen können“, sagt Roder. Der Neubau muss Stück für Stück erstellt und ausgebaut werden. Die Siedler müssen 154 000 Euro für den Rohbau und 30 000 Euro für Toilette und Küche berappen.

 

Artikel vom 27.07.2010 © Eßlinger Zeitung

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