Ersatz für Kastanie
BAD CANNSTATT: Grüne für Standort Wildunger Straße
(if) - Der Ausschuss für Umwelt und Technik hat es bereits genehmigt, die Fällung der Kastanie zwischen Liebfrauenkirche und Gemeindehaus Liebfrauen. Bündnis 90/Die Grünen haben im Bezirksbeirat nochmals nachgehakt. Sie wollten wissen, warum die Ersatzpflanzungen nicht in der Wildunger Straße erfolgt sind.
Hermann Degen vom Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung erklärte nun auf Nachfrage, dass der Baum auf privatem Grund stehe und eine Ersatzpflanzung deshalb auf den kirchlichen Plätzen richtig sei. Pflanzungen in der Oberen Wildunger Straße können nur von Seiten der Stadt vorgenommen werden, so Degen. Außerdem würde es sich sowieso nicht lohnen, wegen nur einem Baum dort eine Baustelle in der Wildunger Straße einzurichten. Zudem wären bei möglichen Baumpflanzungen in der Wildunger Straße zunächst noch zu klären, weil es dort um das Thema Stellplätze und Verschattung geht. Die Baumstandorte in der Wildunger Straße erforderten Umbaumaßnahmen, so Degen.
Die Ersatzstandorte, die die katholische Kirche nun in der Posener Straße gefunden hat bei der Kindertagesstätte seien repräsentative Standorte, die auch der Öffentlichkeit nutzten, so Degen. Auch der Kirchplatz von St. Peter habe als Durchgang zur Haltestelle eine besondere Bedeutung für die Öffentlichkeit. Damit seien gute und wirksame Ersatzstandorte gefunden worden.
Die Liebfrauenkirche wird für die Kastanie an der Kirche mehrere Ersatzpflanzungen vornehmen, und zwar eine rotblühende Kastanie an gleicher Stelle pflanzen, zwei Spitzahorn-Bäume in der Posener Straße und zwei Spitzahorn-Bäume in der Winterbacher Straße. Mit insgesamt fünf Bäumen als Ersatz, so hatte es die Verwaltung bereits vergangene Woche im Technikausschuss betont, würde die Kirchengemeinde die Maßgabe von 1:3 sogar übererfüllen.


