Motorrad-Polizist bedrängt
Stuttgart (red) - Auf der Bundesstraße 10 zwischen Friedrichswahl und Ausfahrt Stammheim ist am Donnerstag gegen 10.15 Uhr ein 40- jähriger Motorrad-Polizist von einem zunächst unbekannten Autofahrer mehrfach genötigt und schließlich bei der Ausfahrt Stammheim von der Fahrbahn bis zur Leitplanke links der Fahrbahn abgedrängt worden. Der Beamte konnte nur noch durch eine Vollbremsung einen Zusammenstoß mit dem Van verhindern. Gegen den 63-jährigen Autofahrer wird nun wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt. Der Führerschein des Stuttgarters ist beschlagnahmt worden. Beim jetzigen Stand der Ermittlungen ist davon auszugehen, dass der 63-Jährige vorsätzlich gehandelt hat. Dies bekräftigt auch ein Augenzeuge des Vorfalls. Der Polizist ist vorläufig dienstunfähig.
Der Beamte sollte einen mit Schutt beladenen Lastwagen bis zur Autobahnauffahrt begleiten. Er fuhr hinter dem langsam fahrenden Lastwagen her. Ab der Friedrichswahl setzte sich der Van mehrfach zwischen ihn und den Lastwagen, der mit lediglich 30 Stundenkilometern unterwegs war. Der mit Sondersignalen fahrende Polizist auf dem Dienstmotorrad forderte den Autofahrer mehrfach durch eindeutige Zeichen auf anzuhalten. Der ignorierte jedoch alle Anhaltezeichen und lenkte schließlich seinen Van abrupt von der rechten Fahrbahnseite nach links, wo der Motorrad-Polizist fuhr. Nach der Beinahe-Kollision nahm den 63 Jahre alten Autofahrer vorläufig fest. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Kriminalpolizei dauern an.



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