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Motorrad-Polizist bedrängt

Stuttgart (red) - Auf der Bundesstraße 10 zwischen Friedrichswahl und Ausfahrt Stammheim ist am Donnerstag gegen 10.15 Uhr ein 40- jähriger Motorrad-Polizist von einem zunächst unbekannten Autofahrer mehrfach genötigt und schließlich bei der Ausfahrt Stammheim von der Fahrbahn bis zur Leitplanke links der Fahrbahn abgedrängt worden. Der Beamte konnte nur noch durch eine Vollbremsung einen Zusammenstoß mit dem Van verhindern. Gegen den 63-jährigen Autofahrer wird nun wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt. Der Führerschein des Stuttgarters ist beschlagnahmt worden. Beim jetzigen Stand der Ermittlungen ist davon auszugehen, dass der 63-Jährige vorsätzlich gehandelt hat. Dies bekräftigt auch ein Augenzeuge des Vorfalls. Der Polizist ist vorläufig dienstunfähig.

Der Beamte sollte einen mit Schutt beladenen Lastwagen bis zur Autobahnauffahrt begleiten. Er fuhr hinter dem langsam fahrenden Lastwagen her. Ab der Friedrichswahl setzte sich der Van mehrfach zwischen ihn und den Lastwagen, der mit lediglich 30 Stundenkilometern unterwegs war. Der mit Sondersignalen fahrende Polizist auf dem Dienstmotorrad forderte den Autofahrer mehrfach durch eindeutige Zeichen auf anzuhalten. Der ignorierte jedoch alle Anhaltezeichen und lenkte schließlich seinen Van abrupt von der rechten Fahrbahnseite nach links, wo der Motorrad-Polizist fuhr. Nach der Beinahe-Kollision nahm den 63 Jahre alten Autofahrer vorläufig fest. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Kriminalpolizei dauern an.

 

Artikel vom 04.09.2010 © Eßlinger Zeitung

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Leser-Kommentare (3)

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07.09.2010 09:53 von Von Müller

Ist es eigentlich schon aufgefallen, dass die Aktionen der S 21 Gegner immer gewalttätiger werden. Erst der Polizeimotoradfahrer dann eine 56 jährige die einen Beamten vor den fahrenden LKW schubst. Komischerweise stehen bei den Demos nur "alte" zwischen 55 und 65 am Bauzaun. Was die Jugend will, nämlich einen neuen modernen Bahnhof interessiert diese Generation nicht. Weg mit den alten Köpfen und Zöpfen. Wir die Jugend wollen S 21 und zwar ohne Gewalt. Ab Montag wird dann sowiso alles ruhiger, da dann die Lehrer und Pädagogen wieder Schule haben und hoffentlich ihrem Lehrauftrag nachgehen und nicht den öffentlichen Frieden gefährden.

06.09.2010 22:11 von Moritz

Wer sagt denn, daß dieses besch...... Benehmen mit Stuttgart21 zu tun hatte?? Hat der Autofahrer sich ihnen gegenüber als Stuttgart21-Gegner geoutet??? Hier sollen wohl eher alle S21-Gegner von ihnen als kriminelle Straftäter dargestellt werden!!!

04.09.2010 13:52 von G.Schauer

Warum Verschweigen Sie in Ihrem Artikel über den Totschlagsversuch an dem Motoradpolizisten, das der Täter ein S 21 Gegner war. Nennen Sie das eine korrekte Berichterstattung.


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